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Versteigerungstermin

3 K 35/25

Amtsgericht Ludwigshafen

12345

Termin

Datum
01.09.202610:00 Uhr
Verkehrswert
siehe Gutachten

Objekt

Bezeichnung
Einfamilienhaus mit Nebengebäude und Garage
Lage
Vordere Burgstraße 17, 67063 Ludwigshafen am Rhein
Zusammenfassung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein mit einem Einfamilienhaus, einem freistehenden Nebengebäude sowie einem separaten Garagenflurstück bebautes Grundstück.

Ausstattung
  • Dachform und Dachdeckung: Wohnhaus mit Satteldach und Tonziegeleindeckung, Dachflächen ungedämmt; Nebengebäude mit Sattel- oder Giebeldach und Tonziegeleindeckung; Garage mit Flachdach; zusätzlich Carport mit Trapezblech-/Wellblechdach

  • Heizung und Warmwasser: keine Heizungsanlage vorhanden; Warmwasserversorgung im Bad über elektrischen Durchlauferhitzer

  • Elektroinstallation: einfache Elektroausstattung, Zählerschrank und Kippsicherungen; Leitungen und Anschlüsse wirken teilweise unsachgemäß

  • Fenster: Wohnhaus mit einfachen Kunststofffenstern mit Doppelverglasung, einfachen Beschlägen und Holzklappläden; Nebengebäude mit einfach verglasten Holzfenstern

  • Sanitärausstattung: einfaches Bad mit Dusche, Stand-WC mit Spülkasten und Waschbecken; überalterte Ausstattung mit farbigen Sanitärobjekten

  • Böden: einfacher PVC-/Kunststoffbelag

Weitere Hinweise

Besichtigung

Das Objekt wurde am 01.09.2025 überwiegend vollständig von innen und außen besichtigt; lediglich der Dachraum des Nebengebäudes war nicht begehbar. Das Objekt wurde im Übrigen auf Grundlage von Grundbuch, Liegenschaftskarte, Bauakte sowie behördlichen Auskünften bewertet.

Gebäude

Das eingeschossige, freistehende Einfamilienhaus wurde schätzungsweise um 1925 in Massivbauweise errichtet, ist unterkellert und verfügt über ein teilweise ausgebautes Dachgeschoss. Eine exakte Baujahresangabe war mangels belastbarer Unterlagen nicht möglich; die Bauakte enthält erst ab 1950 Einträge. Die Wohnfläche beträgt rund 36,72 m², die Bruttogrundfläche rund 150 m². Das Dachgeschoss ist zwar in zwei Räume unterteilt, wegen der sehr niedrigen Deckenhöhe jedoch nicht als Wohnfläche angesetzt. Eine Modernisierung wurde nicht festgestellt.

Die Raumaufteilung umfasst:

  • im Kellergeschoss zwei Räume

  • im Erdgeschoss zwei Zimmer, Flur mit Treppenaufgang und Eingangsbereich sowie ein Badezimmer

  • das Dachgeschoss ist in zwei Räume gegliedert

Die Grundrissgestaltung ist für das angenommene Baujahr zeittypisch und nur bedingt erweiterungsfähig. Belichtung und Besonnung wurden als ausreichend beurteilt.

Das Gebäude weist ein massives, einschaliges Mauerwerk ohne zusätzliche Wärmedämmung, Stahlbetondecken sowie eine Holzkonstruktion der Geschosstreppe auf.

Der bauliche Zustand ist schlecht. Es besteht erheblicher Unterhaltungsstau mit hohem Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf. Besonders genannt sind erhebliche Feuchtigkeitsschäden im Keller, verwitterter Fassadenputz, sanierungsbedürftige Fenster sowie veraltete oder beschädigte Innenoberflächen. Eine Heizungsanlage fehlt vollständig.

weitere Gebäude

Das freistehende Nebengebäude auf dem Hauptflurstück wurde ebenfalls um 1925 in Massivbauweise errichtet. Es ist eingeschossig, nicht unterkellert und verfügt über ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Die Nutzfläche beträgt rund 12,88 m², die Bruttogrundfläche rund 25,76 m². Im Erdgeschoss ist ein Raum vorhanden; der Dachraum war nicht begehbar. Das Gebäude war ursprünglich als Hauswirtschaftsraum vorgesehen. Wegen geringer Raumhöhe und unzureichender Belichtung ist es nicht als Wohnfläche geeignet. Der Zustand ist mangelhaft, mit Feuchtigkeitsschäden am Mauerwerk, fehlender Wärmedämmung, Unterhaltungsstau und allgemeinem Renovierungsbedarf.

Die Garage auf dem separaten Flurstück wurde gemäß Bauakte 1950 errichtet. Es handelt sich um eine eingeschossige, nicht unterkellerte, zweiseitig angebaute Massivgarage mit Flachdach und rund 11,25 m² Nutzfläche. Das ursprüngliche Garagentor wurde innen durch eine Leichtbauwand verschlossen, sodass eine Einfahrt nicht mehr möglich ist. Der Zugang erfolgt nur über eine Tür vom Hof- bzw. Carportbereich. Das alte Tor ist stark verwittert und verrostet. Zusätzlich besteht am vorderen Grundstücksrand ein einfacher Carport in Holzbauweise mit Trapezblechdach, seitlicher Trapezblechwand und elektrischem Sektionaltor.

Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Einfamilienhaus mit Nebengebäude eigengenutzt.

Gläubiger

Gläubigerbanken, Tel. 030887232940, Az. 142731 und Tel. 062159929451, Az. 0920032/8108199952

Unterlagen

Terminsbestimmung (PDF) →

Gutachten vom 01.09.25 liegt vor.

Quelle: versteigerungspool.de · abgerufen am 28.8.2026